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Steuerlast glätten

Bei wem es steuermindernd wirkt, schwankende Gewinne zu vermeiden.

Die Besteuerung erfolgt Hierzulande nach der Leistungsfähigkeit. Je mehr in einem Jahr verdient wird, desto höher die Steuer. Das gilt nicht nur für die absolute Steuerlast.

Auch der Steuersatz auf den „letzten verdienten Euro“ steigt kontinuierlich. Steuerprogression ist ein gebräuchliches Schlagwort hierfür.

Je mehr in einem Jahr (Betrachtungszeitraum) verdient wird, desto mehr kann fürs Gemeinwohl abgetreten werden. Das ist die sozialstaatliche Denke hinter der ansteigenden Belastung (steigender Grenzsteuersatz) des „letzten verdienten Euros“.

Privatperson, ledig

Tina, unverheiratet und konfessionslos, ist selbständig.

Sie erzielt in einem Betrachtungszeitraum von vier Jahren (inflationsbereinigt) ein zu versteuerndes Einkommen von:

2021

2022

2023

2024

Gesamt

Var. 1

60.000

20.000

20.000

60.000

160.000

Var. 2

40.000

40.000

40.000

40.000

160.000

Unterschied

0

Der erste Impuls sagt: Tinas hat in beiden Fällen denselben Betrag erwirtschaftet. Es macht insgesamt keinen Unterschied, ob die Ergebnisse kontinuierlich erzielt wurden, oder schwankende Jahre zugrunde liegen.

Ein Blick auf die anfallenden Steuern widerlegt dies:

2021

2022

2023

2024

Gesamt

Var. 1

16.063

2.266

2.266

16.063

36.658

Var. 2

8.333

8.333

8.333

8.333

33.332

Unterschied

3.326

Zugrunde liegt jeweils vereinfacht (da inflationsbereinigt) der Steuertarif (§ 32a EStG) des Jahres 2021.

Tina kann im Durchschnitt knapp 70 € mehr im Monat (!) in der Tasche haben. Voraussetzung: Sie muss es schaffen, das Einkommen zu glätten.

Welche Möglichkeiten zur Glättung gibt es?

  • Wenn sie eine Einnahmen-Überschussrechnung erstellt:
    • Betriebsausgaben bewusst in „gute Jahre“ vorziehen oder

    • den November und Dezember „schlechter Jahre“ nutzen, um Ausgangsrechnungen zu schreiben und zu vereinnahmen

  • Vorauszahlungen zur Basis-Krankenversicherung und Pflegeversicherung leisten in Jahren mit hohem Gewinn

  • Einmalzahlungen in eine Basis-Rentenversicherung (gesetzliche RV oder private Rürup-Versicherung) leisten in Spitzenjahren

  • Bilden eines Investitionsabzugsbetrags (IAB) in guten Jahren für die Anschaffung beweglicher Wirtschaftsgüter in einem der drei Folgejahre

Die Aufzählung ist nicht abschließend.

Wichtig ist es jedenfalls, stets einen aktuellen Überblick über die Zahlen zu haben.

Tina muss ihre Finanzbuchhaltung im Griff haben, denn:

In der Theorie ist das Abmildern von Progressionsspitzen ein schöner Gedanke.

Reagieren und legitim beeinflussen kann Tina die Steuerlast aber wesentlich nur dann, wenn sie in Echtzeit agiert.

Bedeutet: Bespricht sie 2022 mit der Steuerberaterin das Steuerjahr 2021, ist das Instrumentarium zur Glättung bereits stark eingeschränkt. Von den oben dargestellten Möglichkeiten, bleibt dann einzig der IAB. Wenn die Anschaffung beweglicher Wirtschaftsgüter mittelfristig aber wirtschaftlich nicht nötig ist, dann wird es schwierig, eine brauchbare Optimierung der Steuerlast durchzuführen.

Wir legen unseren Mandanten hierzu ein Herbstgespräch nahe. Dadurch wollen wir Steuern aktiv gestalten bzw. dem passiven Verwalten durch die Rückschau aufs Vor- im Folgejahr entgegentreten.

Der Output des Herbstgesprächs ist dann hoch, wenn – wie oben erwähnt – die Daten der FiBu brauchbar und aktuell sind.

Schließlich kennt der Mandant sein Unternehmen und die wirtschaftliche Lage besser als wir. Hält er seine Belege, Ein- und Ausgangsrechnungen etc., via DATEV Unternehmen Online wöchentlich aktuell, kann im Herbst zielsicher aktiv gesteuert werden.

Ansonsten gilt auch für ein Herbstgespräch etwas überspitzt neudeutsch auf den Punkt gebracht: Garbage In, Garbage Out.

Verheiratete

Gelten die Überlegungen auch für Ehepaare?

Im Grunde, ja!

Bei Verheirateten kommt jedoch nicht der einkommensteuerliche Grundtarif zur Anwendung. Vielmehr gilt in solchen Fällen der Splittingtarif.

Letztlich bedeutet dies eine Verdoppelung des steuerlichen Grundfreibetrags und auch ansonsten eine Verdoppelung bzw. „Rechtsverschiebung“ der Progressionszonen.

Die grundsätzliche Sinnhaftigkeit, Steuerspitzen abzumildern, gilt aber unvermindert.

GmbH, UG

Sind Kapitalgesellschaften in ähnlicher Weise betroffen?

Nein. GmbHs zahlen ab dem ersten Euro konstant in etwa 30 Prozent Steuern auf ihre Gewinne.

Der exakte Steuersatz einer GmbH hängt von deren Örtlichkeit ab. Die Gemeinden bestimmen nämlich souverän deren Gewerbesteuer-Hebesatz. Dieser hat sodann Einfluss auf die Gesamtsteuerbelastung der GmbH, die sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt.

Wann eine GmbH Sinn macht und welche ergänzenden Überlegungen zu berücksichtigen sind, wollen wir in einem kommenden Blog-Beitrag aufgreifen.

KG, OHG, GbR - Personengesellschaften

Wie ist es bei diesen Unternehmensformen?

Hier greift das sog. Transparenzprinzip.

Das bedeutet, dass die Besteuerung nach den Regelungen erfolgt, die für den jeweiligen Anteilseigner gelten.

Im Falle von klein- und mittelständischen Unternehmen sind ganz überwiegend natürliche Personen, so wie Tina im Beispielsfall eine ist, an Personengesellschaften beteiligt. In diesen Fällen gelten die eingangs dargelegten Gedanken zur Steueroptimierung mittels Glättung also umfänglich!

Wie stehen Sie zur Sache?

Nehmen Sie die Höhe Ihrer Steuerlast selbst in die Hand oder „lassen Sie sich im Folgejahr überraschen, was rauskommt“?

Wir freuen uns auf Feedback Ihrerseits per E-Mail!


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